Online Fantasy Sports Company erkennt Lösegeld-Angriff in SEC-Anmeldung an

DraftKing enthüllt, dass hinter dem jüngsten Cybersicherheitsvorfall von SBTech ein Lösegeldangriff stand.

Das Fantasy-Sportunternehmen DraftKing Inc. reichte vor kurzem eine Registrierungserklärung auf Formular S-1 bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) ein. Dieses Formular weist darauf hin, dass SBTech, ein von DraftKing Inc. übernommenes Unternehmen, im März von einem Lösegeldangriff betroffen war.

Laut dem Registrierungsformular, das von der SEC verlangt wird, bevor Unternehmen an der Nasdaq an die Börse und Bitcoin Circuit gehen dürfen, erlitt SBTech, ein Anbieter von Online-Glücksspieltechnologie, der mit DraftKing fusionierte, den Cyberangriff, bevor die Fusion am 27. März abgeschlossen wurde.

In den Unterlagen der SEC hieß es:

„Am 27. März 2020 entdeckte SBTech einen Lösegeld-Angriff auf sein Netzwerk (den“ Cybersicherheitsvorfall „). SBTech hat seine Rechenzentren sofort geschlossen. Der Betrieb der Sportwetten- und iGaming-Dienste der Kunden von SBTech wurde infolge des Cybersicherheitsvorfalls unterbrochen. SBTech informierte die zuständigen Aufsichtsbehörden und benachrichtigte betroffene Partner und Kunden. SBTech ist der Ansicht, dass es die geltenden gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf den Vorfall mit der Cybersicherheit erfüllt“.

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Lösegeld-Bande in der SEC-Akte nicht aufgedeckt

Laut ZDNet musste das Online-Wettunternehmen am 10. April 30 Millionen Dollar auf ein Treuhandkonto legen, um den Cyberattack zu bewältigen. Zu diesem Zeitpunkt war dieser Angriff als Folge der Lösegeldforderung noch nicht bestätigt. Die Treuhandgelder wurden zur Deckung von Schadenskosten und Prozesskosten zurückgestellt.

In den bei der SEC eingereichten Unterlagen wurden keine weiteren Einzelheiten offengelegt.

DraftKing stellte klar, dass die Betriebsunterbrechung SBTech dazu veranlasste, seine Kunden für die Ausfallzeiten zu entschädigen. Sie geben an, dass dies bisher nur unwesentliche finanzielle Auswirkungen auf SBTech und DraftKings hatte.

Die Untersuchung von SBTech kam zu dem Schluss, dass die Auswirkungen des Cybersicherheitsvorfalls erfolgreich gemildert wurden. Er enthielt auch Empfehlungen zur Verbesserung der Sicherheit des SBTech-Netzwerks und seiner informationstechnologischen Kontrollen.

Jüngste Vorfälle mit Lösegeldforderungen

Kürzlich zahlte ein in Israel ansässiges Unternehmen Berichten zufolge 250.000 Dollar in Bitcoin (BTC) an eine Lösegeld-Gang, die damit drohte, ihre Systeme abzuschalten.

Cointelegraph berichtete am 10. Juni, dass seit Februar in einer Reihe von Darknet-Hacking-Foren ein Lösegeld-Angriff namens „Thanos“ propagiert wurde.